Herzlich Willkommen

auf der Seite des Schützenvereins Hachmühlen

Training


Wir treffen uns Freitags ab 17:00Uhr  für Schüler und Jugendliche,   

für die Erwachsenen beginnt das Training um 20:00Uhr im Schützenhaus Hachmühlen.
Wir bieten die Sportarten  Blasrohr, Lichtschiessen, Luftdruckschiessen, Kleinkaliberschiessen und Bogenschiessen an.
Du möchtest gerne mitmachen? 
Dann komm doch einfach ganz unverbindlich bei uns vorbei!

Aktuelles


Achtung!
das Königschiessen findet am 22.08.26 von 12Uhr bis 14Uhr statt
das Bürgerkönigschiessen und Schießen um den Dorfpokal findet am 22.08.26  von 14Uhr bis 17Uhr statt.
Zeitgleich findet ein Bobbycar-Rennen der FFW Hachmühlen vom Katzbergweg runter zur Sandkuhle statt
Kaffee, Kuchen und Bratwurst gibt es am Schützenhaus

Unser Vorstand

1.Vorsitzender                Holger Schmolke
2.Vorsitzender                      Harald Seidel
Kassenwart                     Oliver Herrmann
Schießsportleiter               Michael Küster
Damenleiterin                  Sigrid Schmolke
Schriftführerin                Gabriele Schmidt

Unsere Geschichte

Bereits seit den ersten Frühlingstagen im Jahre 1953 fanden auf dem Hof des Stellmachersmeisters Heinrich Menze die ersten Gespräche zur Gründung eines Schützenvereines statt.
 
Am 11. Juni 1953 war es dann aber endlich soweit, am Schießsport interessierte Bürger aus den beiden Ortschaften Hachmühlen und Neustadt gründeten den Schützenverein "HORRIDO" Hachmühlen / Neustadt im Gasthaus Pape.
Die Gründungsmitglieder sind dieser Aufzeichnung zu entnehmen: Otto Hahne, Franz Klönhammer, 
Heinrich Schuhmacher, Hugo Pape, Karl Holweg,
Günther XXXXXXX und XXXXXXXXXXXXX     
Der Initiator dieser Gründung war der Brauer-Gilde-Vorsteher Karl (genannt Charlie) Hartmann, den die Kriegswirren nach Hachmühlen verschlagen hatten und der ursprünglich beim Hannoverschen Jagdclub beheimatet war.  
Ihm zur Seite stand Otto Hahne, der in den Anfangsjahren die Geschicke des Vereins leitete.
So setzte sich der Vorstand des jungen Vereins aus Otto Hahne, als 1. Vorsitzenden, Heinrich Möller, als 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer Friedrich Wehrmann, dem Kassierer Franz Klönhammer und den Schießmeistern Albert Grimme und Heinrich Schuhmacher zusammen.
 In den Anfängen stand die Ortsgemeinschaft dem jungen Schützenverein sehr skeptisch gegenüber, da es bis zum damaligen Zeitpunkt noch nie einen Schützenverein, oder auch andere Vereinigung dieser Art im Orte gab.   
Mit dem Schießbetrieb wurde unverzüglich auf dem Saale im Vereinslokal Pape begonnen, wo man zunächst in der Luftgewehrdisziplin auf 10 Meter trainierte.
Mit benachbarten Vereinen wurden Freundschaftsschießen ausgetragen und auch an offiziellen Wettkämpfen des Kreisverbandes nahm man teil.
Beim ersten Königsschießen des jungen Vereins, 1953, war Lothar Reiniger erfolgreich und konnte somit als erster Schützenkönig des Schützenvereins Hachmühlen proklamiert werden.
In den darauffolgenden Jahren konnte ein stetiger Anstieg der Mitgliederzahlen verzeichnet werden, was selbst die größten Optimisten anfangs in Frage gestellt hatten.
So war es nicht verwunderlich, dass der Verein, trotz seines behelfsmäßigen Schießstandes, oftmals unter den Wettkampfbesten zu finden war.
Zu den Mannschaftsschützen, die dem Verein die ersten großen Erfolge brachten, zählten :
Heinrich Schuhmacher, Karl Steffen, August Lange, Lothar Reininger,
Karl-Heinz Wieker, Walter Birkner, Heinz Joppe, Helmut Jürgens und Dietrich Tiedau.
Ein Viergespann dieser Mannschaftsschützen, die Schützenbrüder Schuhmacher, Wieker,
Birkner und Joppe gingen aufgrund ihrer guten Leistungen als sogenannte
"Schwagermannschaft" in die Vereinsgeschichte ein. Im Jahre 1955 wurden die Weichen in Richtung einer weiteren Waffenart gestellt - 
das Kleinkaliberschießen sollte von nun an ein fester Bestandteil des Schießbetriebs werden.
Da der Verein jedoch über keinen Kleinkaliberstand verfügte, konnte zunächst nur im benachbarten Altenhagen I trainiert werden. 
Doch dies gehörte dann auch bald der Vergangenheit an, denn im Jahre 1959 konnte man
nach rund einjähriger Bauzeit den neuen Kleinkaliberschießstand mit 3 vollautomatischen
50-Meter-Bahnen einweihen, der mit Recht als der Stolz des Vereins angesehen wurde.
Hierdurch angespornt, trainierte man nun noch eifriger an der neuen Disziplin, und die Erfolge
ließen somit auch nicht lange auf sich warten.
Am 6. Juli 1957 verstarb der Initiator zur Gründung des Vereins, Karl Hartmann.
Zur Errinnerung an ihn wurde alljährlich mit befreundeten Vereinen der "Karl-Hartmann-Gedächtnispokal" ausgeschossen, der im Jahre 1966 endgültig in den Besitz des
Hannoverschen Jagdclubs überging.
Als im Januar 1961 der langjährige Vorsitzende Otto Hahne sein Amt zur Verfügung stellte,
wurde Walter Birkner zu seinem Nachfolger gewählt. In Würdigung der Verdienste des
bisherigen Vorsitzenden Otto Hahne, wurde dieser zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Nach der Zusammenlegung der beiden ehemals selbstständigen Gemeinden Hachmühlen und
Neustadt im Jahre 1963 wurde beschlossen den Verein entsprechend dieser Regelung in
"Schützenverein Hachmühlen von 1953 e.V." umzubenennen.
Im Januar 1963 übernahm Karl Padberg den Vorsitz im Verein und leitete dessen Geschicke bis zum Jahre 1969.
Unter seiner Führung wurde auf vielfachen Wunsch eine Damenmannschaft gegründet, so dass seither das weibliche Geschlecht das Vereinsleben mitgestaltete.
Das Königsschießen 1968 unterschied sich dadurch von allen Vorhergehenden, denn in diesem Jahr wurde erstmals eine Damenkönigin ausgeschossen. Die erste Damenkönigin wurde Carola Borchers.
Aber auch bei den Ausmärschen zu Schützenfesten waren die Damen von nun an dabei.  Als das Schießen im Dreistellungkampf nach ausschließlich sportlichen Gesichtspunkten nicht
mehr den entsprechenden Anklang fand, kam es 1973 erstmals zur Aufstellung einer
Auflagemannschaft. 
Das Auflageschießen führte in der Folgezeit zu einer wahrlichen Belebung des
Schießbetriebes, denn diese Disziplin ermöglichte es, auch älteren Schützen und Schützinnen
noch erfolgreich am Schießsport teilzunehmen.
Nach ausführlichen Planungen konnte im Jahre 1974 ein massiver Luftgewehrstand in
Eigenarbeit erstellt werden, der nunmehr das Herzstück des Vereins in der Luftgewehrdisziplin wurde. Aber auch für größere Festivitäten kann der Raum genutzt werden, wie wir heute alle hier sehen können.
An dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleiben, daß der erste Wettkampf im neuen Luftgewehrstand gegen den Jagdclub Springe mit einem Ring Unterschied gewonnen werden
konnte, was diesem zweckgebundenen Gebäude ein gutes Ohmen sein sollte.
Der Jagdclub Springe wird uns diesen Triumph sicherlich nachsehen……
  
Im Januar 1976 wurde der Vorstand des Vereins unter dem Vorsitz von Otto Brakhahn neu formiert. Diese neue Formation setzte sich weiterhin aus Walter Sabionski als 2. Vorsitzenden,
 dem Schriftführer Harald Seidel, dem Kassierer Arno Scholz, dem Hauptschießwart Heinrich Schumacher, den Schießwarten Franz Hillebrand, Hans Seidel und Helga Thormann, sowie der Damenleiterin Edeltraut Schmidt und dem Jugendleiter Werner Padberg zusammen.
    
Im Jahre 1980 wurden die einzelnen Gebäudeteile, die aus dem KK-Stand, dem Luftgewehrstand und dem ehemaligen Aufenthaltsraum bestanden, durch den Neubau des Vereinslokals miteinander vereinigt, sodass ein Gebäudekomplex, wie wir ihn heute alle kennen, entstehen konnte.
Die Finanzierung dieses für einen relativ kleinen Verein wahrhaften Mammutprojektes wurde über sogenannte Bausteine sichergestellt.
Die Realisierung erfolgt dann in hunderten Stunden Eigenarbeit der Vereinsmitglieder. 
Aber nicht nur in finanz- und bautechnischen Bereichen war man in diesen Jahren erfolgreich,
sondern es wurde auch verstärkt Jugendarbeit geleistet.
So war es nicht verwunderlich, daß die Anzahl der Jugendlichen in den darauffolgenden Jahren
stark anstieg und der Verein aufgrund dessen sein Fortbestehen gesichert sah.
Für die Jugendarbeit dieser Jahre waren die Jugendleiter Werner Padberg, HelgaThormann,
Walter Hirth, Oliver Herrmann und Klaus Oberheide maßgebend.
  
Im Jahre 1990 dann, sah Otto Brakhahn die Zeit für gekommen, die Verantwortung für den
Verein in jüngere Hände zu geben.
So setzte sich der Vorstand des Vereins ab 1990 aus Harald Seidel als 1.Vorsitzenden,
Oliver Herrmann als 2. Vorsitzenden, Achim Wanke als Schriftführer, Renate Hillebrand als
Kassiererin, dem Hauptschießwart Franz Hillebrand, den Schießwarten Heinrich Schumacher,
Hans Seidel, Rolf Kallmeier und Helga Thormann, der Damenleiterin Edith Seidel und dem
Jugendwart Hans-Jürgen Meyer zusammen.
  
Die Führung des Vereins wurde seit dieser Zeit von Harald Seidel als 1. Vorsitzenden geprägt.
Im laufe der jüngeren Vereinsgeschichte ergaben sich unter der Federführung Harald Seidels zwar einige personelle Veränderungen im Vorstand, die aber für die hervorragende
Vereinsarbeit der jeweiligen Vorstands-Mannschaften immer für „frischen“ Wind sorgten.
So löste im Jahre 1993 Hans-Jürgen Meyer Oliver Herrmann als 2.Vorsitzenden ab und  

Holger Schmolke übernahm von Hans-Jürgen Meyer die Jugendlichen als Jugendleiter. 

Heinrich Schuhmacher übernahm ab 1997 den Posten des 2.Vorsitzenden 

 

Im Jubiläums-Jahr 2003 wurden die Karten dann nochmals neu gemischt, so dass der Vorstand des Schützenvereins Hachmühlen sich aus Harald Seidel als 1. Vorsitzenden, Holger Schmolke als 2. Vorsitzenden, Achim Wanke als Schriftführer, Oliver Herrmann als Rechnungsführer, Franz Hillebrand als Hauptschießwart, Heinrich Schuhmacher als Schießwart, Helga Thormann als Damenleiterin und Michael Küster als Jugendleiter zusammensetzte.
Nach drei Jahren in dieser Konstellation haben dann die beiden Vorsitzenden bei der Wahl im Jahre 2006 die Posten getauscht.
Holger Schmolke war ab diesem Zeitpunkt 1. Vorsitzender und Harald Seidel 2. Vorsitzender.
Insgesamt haben sich seit dieser Zeit bis heute aber nur wenige Änderungen in der Vorstands-Mannschaft ergeben.
So war Michael Küster in 2012 nicht mehr zur Wahl des Jugendleiters angetreten und in 
diesem Jahr verstarb leider unsere langjährige Damenleiterin Helga Thormann.
Beide Ämter werden seitdem vom 1. Vorsitzenden Holger Schmolke kommissarisch weitergeführt. 
 

Wurden, meine Damen und Herren, wie bereits erwähnt, die Errungenschaften der Vorstände
im laufe der Jahrzehnte weiter ausgebaut muss es uns allen bewusst sein, dass man sich auf dem bereits Geschaffenen nicht einfach nur ausruhen kann, sondern stetig dafür Sorge tragen muß, das Geschaffene zu erhalten, zu pflegen und auszubauen.
 Und genau das hat in den letzten Jahren in unserem Verein mit Recht Priorität gehabt.
 So wurde ab den Jahren 1991 der gesamte Thekenbereich samt Zapfanlage neu gestaltet,
 die Bestuhlung einer Generalüberholung unterzogen, eine Grillhütte gebaut, Wegbeleuchtung
 zum Schützenhaus aufgestellt, und nicht zuletzt im Jahr 2002, die gesamte Heizungsanlage
 neu installiert, die später abermals komplett erneuert werden musste. Ein eigener Gastank löste schließlich die früher sehr teueren Einzelgasflaschen ab.
 Über die Jahre wurde immer wieder investiert, auch und vor allem im Bereich der Jugend.
 Jugendgewehre, Jugendschießjacken und nicht zuletzt ein teures Lichtpunktgewehr samt Computeranlage.
 Die Technik geht nun einmal stetig voran, ob man will oder nicht.
 Deswegen werten heutzutage alle Schützenvereine ihre Schüsse mit den elektronischen Auswertemaschinen aus. Früher hatte man manchmal einen ganzen Trainingsabend über die Frage diskutiert, ob der Schuss nun noch eine 10 war oder doch eher eine 9. Heute entscheidet das alles die Maschine. Ist das nun ein Vorteil ? Vielleicht ja, vielleicht nein.
Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten.
Das sozusagen Highlight der letzten Jahre ist aber - denke ich - die Anschaffung
einer eigenen Vereinsfahne, die seit der Fahnenweihe zum 40-jährigen-Jubiläum im Jahr 1993 bei allen Aktivitäten vorangeht und den Schützenverein Hachmühlen repräsentiert.  

Im Jahre 2010 wurde dann ein Mitglied im Kreisverband Deister-Süntel-Calenberg, der Schützenverein Hüpede-Oerie aufgelöst.  Die Hachmühler Schützinnen und Schützen haben die ehemaligen Mitglieder in Hüpede-Oerie, die mit dem Schießsport weitermachen wollten, hier in Hachmühlen gern aufgenommen und somit wurde der Schützenverein Hachmühlen für sie die zweite "Schützenheimat".